Aus dem Hören eine wertschätzende Haltung üben
Laudieren kommt vom lateinischen laudare - loben und bedeutet, sich anerkennend äußern, ein Lob aussprechen, ein Loblied anstimmen, singen, in den Himmel heben. Im Zusammenhang mit der Körperarbeit spreche ich von aufrichten und ausrichten, das aus dem Hören und Wahrnehmen kommt.
Wiederkehrende Bewegungsabläufe, Pausen und Tonfolgen helfen zur Mitte zu finden, dem Leben nachzuspüren und neue Kraft zu empfangen.
Laudieren lernen kann jeder, der atmet, sich selbst Raum und Zeit schenken will und bereit ist, Wege zu gehen.
Die Einheit von Körper und Seele,
Rhythmus und Worten,
Bewegung und Klang
sind wesentlicher Bestandteil dieser Körperarbeit,
die von mir als Musik- und Bewegungspädgogin
und christlicher Theologin entwickelt wurde.
Wer laudiert, nimmt sich Zeit
zum Hören und Wahrnehmen,
spielt mit Klängen und Bildern,
kommt zur Mitte und geht Wege.
Beispiel: Psalm 23
Psalm 23
In Vorbereitung auf den Workshop "Tanzen als Sprache des Glaubens" am Bildungszentrum Elstal habe ich eine kleine Tanzmeditation zu Psalms 23 aufgenommen. Ursprünglich zu einer Vertonung von Gerhard Schnitter getanzt, wird sie in diesem Video nur mit Text hinterlegt, um dem Betrachter die Möglichkeit zu geben, den eigenen Rhythmus, die eigene Melodie zu erspüren.
Seminare und Vorträge
Seminare
Tages- und Wochenendseminare über das Laudieren mit praktischen Übungen und Reflexionen.
Für Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen.
Individuell plan- und gestaltbar. Es muss nicht immer ein ganzes Seminar sein. Manchmal reicht auch ein Vortrag mit Aussprache.
Oder eine Predigt.
Buchprojekt
Lehrbuch Laudieren
Gedanklich sind die ersten Vorbereitungen zu einem Lehrbuch Laudieren (Arbeitstitel) angelaufen. Wir werden hier im Laufe der Zeit über Fortschritte berichten und ein paar Einblicke in das Projekt geben.